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Für eine unabhängige
Sozialberatung in Krefeld
Die Masse der Arbeitslosen in Krefeld hat mit deutlich mehr Problemen
zu kämpfen als mit dem Fehlen eines bezahlten Arbeitsplatzes.
Das Arbeitslosenzentrum Krefeld/Meerbusch e.V. ist bekannt als Ort der
Begegnung, für Qualifizierungs- und Kreativangebote und vor allem
für seine Sozialberatung. So haben im Jahre 2007 ca. 2000
Beratungen stattgefunden. In
den weitaus meisten Fällen waren leistungsrechtliche Fragen und
die soziale bzw. wirtschaftliche Stabilisierung von Arbeitslosen und
ihren Familien Gegenstand der Beratung. Die Beratung schafft vielfach
die Möglichkeit einer Voraussetzung zur Integration in den
Arbeitsmarkt.
Die Einrichtung erreicht Menschen, die reguläre
höherschwellige Angebote aus Angst, Unsicherheit oder Scham nicht
nutzen oder weil sie nicht berechtigt sind,
diese zu nutzen. Das ALZ ist ein niederschwelliges Angebot für
arbeitslose Menschen, egal welche Leistungen sie erhalten (ALG I, ALG
II, Sozialhilfe etc.).
Aktuell dreht NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) landesweit
den Arbeitslosenzentren und Beratungsstellen mit der fast wortgleichen
Argumentation – mit Hartz IV sei die bisherige Aufgabe,
Arbeitslosenzentren und Beratungsstellen zu fördern, auf die
Arbeitsgemeinschaften für Beschäftigung (ARGEN)
übergegangen – den Landes-Geldhahn zu. Das kann für das ALZ
Krefeld und seine unabhängige Sozialberatung das AUS bedeuten.
Ohne öffentliche Förderung werden wir unsere Einrichtung in
der bewährten Form, niederschwellig und mit der hohen Akzeptanz
nicht aufrecht erhalten können. Eine große Gruppe von
Menschen wird ohne Beratungs- und
Begegnungsmöglichkeiten dastehen.
Im Gefüge der Sozialverbände und Beratungsstellen in Krefeld
hat das ALZ einen besonderen Stellenwert durch seine hohe
Fachkompetenz. Durch seine Schließung würde ein „wichtiger
Baustein wegbrechen“ (Sozialdezernent Dr. Roland Schneider). Entsteht
hier eine Lücke im Beratungsangebot, besteht die große
Gefahr, dass die NPD versuchen wird, wie schon u.a. in einigen
Bundesländern, aber auch schon im Ruhrgebiet, mit ihrer Strategie
„Sozial geht nur national“ versuchen, diese Lücke zu
schließen und Beratungsangebote aufzubauen.
Alle Fraktionen des Rates der Stadt Krefeld betonen die Wichtigkeit des
ALZ. Mit der Mehrheit der Stimmen von CDU und FDP hat der Sozial- und
Gesundheitsausschuss im April beschlossen, keine unabhängige
Sozialberatung zu fördern. Stattdessen soll das ALZ sich auf
Vermittlungen in den ersten
Arbeitsmarkt beschränken und lediglich über eine
einzelfallbezogene Leistungsvereinbarung Mittel erhalten.
Die Krefelder Bürger brauchen die unabhängige Sozialberatung
des ALZ. Daher bitten wir Sie, unseren Aufruf zu unterstützen und
in einer Initiative für eine unabhängige Sozialberatung
mitzuwirken.
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Wer
soll das bezahlen?
Prof. Dr. Lorenz Jarass, M.S.
war
bei einer Veranstaltung in Krefeld und zeigte Wege zu einer fairen und
sachgerechten Besteuerung auf.
Mehr dazu
>>>
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„JA zu einem friedlichen,
sozialen, gerechten und solidarischen Europa! - NEIN zu weiterem
Sozialabbau und Privatisierung durch die EU!“
Wir waren dabei in Brüssel, bei der Großdemonstration der
europäischen Gewerkschaften.
** Einige
Fotos dieser Aktion >>> **
Länger arbeiten bringt
nichts!
Informationen zur Diskussion um
40-Stundenwoche oder noch mehr ...
Was wir als
Bündnis Soziale Bewegung bisher so gemacht haben ...
Das Kapital benötigt eine Gegenmacht.
Heinz Bontrup darüber,
dass das Kapital einer demokratischen Kontrolle bedarf.
Bolkestein-Richtlinie
Brief an Karl-
Heinz Florenz, MdEP
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Antwort von Karl-Heinz Florenz, MdEP
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Kontakt kontakt@soziales-krefeld.de
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